Winteraktivitäten in Island
Einzigartige Aktivitäten in Island im Winter
Sind Sie auf der Suche nach außergewöhnlichen Erlebnissen in einer märchenhaften Winterlandschaft? Dann ist Island genau das richtige Reiseziel für Sie! In diesem Land aus Feuer und Eis erleben Sie den Winter auf magische Weise: von tanzenden Nordlichtern am Himmel bis hin zu funkelnden Eishöhlen, dampfenden heißen Quellen und abenteuerlichen Schneemobil-Touren über endlose Gletscher.
Egal, ob Sie den Nervenkitzel spüren oder die stille Schönheit der verschneiten Natur genießen möchten, in Island finden Sie Ihr ganz persönliches Winterabenteuer. Unsere Travel Designer teilen gerne ihre Lieblingstipps mit Ihnen und helfen Ihnen dabei, ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen.
Tipps von unseren Island-Spezialist:innen
1. Gehen Sie auf die Suche nach den Nordlichtern
Wer im Winter nach Island reist, hofft natürlich auf diesen einen Moment: Nordlichter, die magisch über den dunklen Himmel tanzen. Weit weg von den Lichtern der Stadt, umgeben von stillen Lavafeldern, verschneiten Bergen oder schwarzen Stränden, ist dieses Naturphänomen besonders beeindruckend. Man braucht zwar etwas Glück, aber wenn man sieht, wie sich die grünen, violetten und manchmal rosa Farbtöne wie ein Schleier durch die Nacht bewegen, ist das ein unvergessliches Erlebnis. Gerade diese Unvorhersehbarkeit macht die Begegnung mit den Nordlichtern so besonders.
2. Wandern in oder auf einem Gletscher
Träumen Sie davon, einmal in einem Gletscher zu wandern? In Island ist das möglich. Jeden Winter bilden sich zwischen den Gletschern beeindruckende Eishöhlen, in denen Sie gemeinsam mit einem erfahrenen Guide eine zauberhafte Welt aus strahlend blauem Eis betreten. Die Eishöhlen unter dem Vatnajökull-Gletscher gehören zu den bekanntesten und schönsten des Landes.
Auch auf den Gletschern erwartet Sie ein unvergessliches Abenteuer. Mit Steigeisen an den Schuhen folgen Sie dem Guide über das knirschende Eis entlang der Gletscherzungen bergauf. Entdecken Sie hautnah die Kraft und Schönheit dieser riesigen Eismassen. Ein einzigartiges Erlebnis, das Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
3. Hinab in den Lavatunnel
Tauchen Sie ein in die verborgene Welt unter Island und entdecken Sie die beeindruckenden Lavatunnel. Bei einer geführten Tour wandern Sie durch jahrhundertealte Gänge, die von fließender Lava geformt wurden, und erleben hautnah, mit welcher Kraft die Natur hier einst gewirkt hat. Unter der Erde erwartet Sie eine faszinierende Kulisse aus bizarren Felsformationen, außergewöhnlichen Farben und stillen, geheimnisvollen Räumen. Ein Besuch in einem Lavatunnel ist ein einzigartiges Erlebnis, bei dem Sie Island buchstäblich von innen erleben können.
4. Finden Sie Ihren Lieblingswasserfall
Island ist das Land der Wasserfälle in allen Formen und Größen: kraftvoll, majestätisch, idyllisch und versteckt, aber vor allem von bezaubernder Schönheit. Im Winter erhalten sie einen zusätzlichen Zauber, wenn das herabstürzende Wasser teilweise gefriert und die Umgebung sich in eine Kulisse aus Eis und Schnee verwandelt. Staunen Sie und wählen Sie Ihren persönlichen Favoriten aus.
5. Grüßen Sie die Islandpferde
In Island leben etwa 80.000 Pferde im Freien, die auch im Winter im Freien grasen. Das Islandpferd, auch „Isländer“ genannt, ist aufgrund seiner Isolation die reinste Pferderasse der Welt. Zahlreiche Reittouren ermöglichen es Ihnen, die winterliche Landschaft vom Rücken dieser robusten Pferde aus zu erkunden – ein Traum für alle Pferdefans. Sie können Halbtages- oder sogar Ganztagestouren unternehmen.
6. Mit dem Quad über schwarze Strände düsen
Aufgrund des vulkanischen Charakters Islands sind manche Strände tiefschwarz. Bei einer Quad-Tour erleben Sie den Kontrast zu den schäumenden Wellen und den schneebedeckten Bergen auf unvergessliche Weise. Mitten durch die Landschaft fahren Sie zu einem amerikanischen Flugzeugwrack, das hier in den 70er Jahren notgelandet ist. Eine einzigartige Tour voller rauer Natur und besonderer Fotomotive.
7. Besuchen Sie einen Gletschersee
Der Gletschersee Jökulsárlón ist eines der schönsten Naturwunder Islands. Über den See verteilt treiben kleine und große Eisberge, die vom Gletscher abgebrochen sind. Ihre tiefblauen Farbtöne sorgen für ein unwirklich schönes Schauspiel. Ganz in der Nähe liegt Diamond Beach, ein treffend benannter schwarzer Sandstrand, an dem Eisbrocken angespült werden und im Licht funkelnd glänzen.
8. Nehmen Sie ein Bad in einer Thermalquelle
Dank der vulkanischen Aktivität ist das isländische Grundwasser von Natur aus warm. Über das ganze Land verteilt gibt es etwa 170 geothermische Quellen, von denen jedes seine ganz eigene Atmosphäre hat. Gerade im Winter ist ein warmes Bad an der frischen Luft ein unvergessliches Erlebnis. Baden Sie zum Beispiel in einem Fluss im Tal von Reykjadalur oder schwimmen Sie im ältesten Pool Islands in Seljavellir. Bevorzugen Sie etwas mehr Komfort und Wellness? Dann besuchen Sie ein Thermalbad wie die Blaue Lagune, die Hvammsvik Hot Springs oder die Laugarás Lagoon, wo Sie sich in luxuriösem Ambiente wunderbar entspannen können.
9. Beobachten Sie die Orcas
Die Chance, Wale zu beobachten, ist in den Sommermonaten etwas größer, während in den Wintermonaten die Wahrscheinlichkeit, Orcas zu sehen, etwas höher ist. Diese elegante Walart kommt im Winter in die fischreichen Gewässer Islands, um Heringe zu jagen – die ideale Gelegenheit, diese wunderschönen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum aus nächster Nähe zu bewundern.
10. Machen Sie einen Helikopterflug und besuchen Sie eine Eishöhle
Machen Sie einen Hubschrauberflug über Europas größten Gletscher, den Vatnajökull. Während Sie hoch über der Landschaft schweben, genießen Sie einen Panoramablick auf die vereisten Landschaften und Gletscherzungen. Auf halber Strecke machen Sie Halt an einer Eishöhle, die tief im Gletscher verborgen liegt. Erfahrene Guides führen Sie durch die Höhle und geben Ihnen dabei weitere Informationen über die Entstehung und Entwicklung des Vatnajökull.
11. Besuchen Sie den längsten Eistunnel der Welt
Erleben Sie das verborgene Innere des Langjökull, des zweitgrößten Gletschers auf Island. Die Tour zum längsten Eistunnel der Welt beginnt mit einer malerischen Fahrt durch die eisige Landschaft. Während Sie durch die Gänge und Kammern schreiten, umgeben Sie die blauen Farbtöne des Gletschereises. Es ist nicht nur eine Reise durch den Gletscher selbst, sondern auch eine Reise durch die Zeit und die isländische Naturgeschichte.
12. Reykjavík: Kulinarisch essen oder einen Pylsur probieren
Die nördlichste Hauptstadt der Welt ist ziemlich angesagt. Reykjavik bietet eine Mischung aus gemütlichen Straßen mit urigen Geschäften und Cafés. Die lokale Küche ist überraschend lecker: Frisch gefangener Fisch und Lamm stehen stets auf der Speisekarte. Oder probieren Sie es wie Bill Clinton mit einem „Pylsur“, einem isländischen Hotdog. Auch für Vegetarier gibt es köstliche Alternativen. Feinschmecker sind in einem der beiden Sternerestaurants Islands gut aufgehoben: Dill und ÓX.
13. Machen Sie eine Schneemobil-Tour
Im Winter hüllt sich Island in einen zauberhaften Schneemantel, was zahlreiche Möglichkeiten für außergewöhnliche Aktivitäten mit sich bringt. So können Sie beispielsweise mit dem Schneemobil über den Mýrdalsgletscher brausen. Adrenalin und atemberaubende Landschaften sind garantiert!
14. Genießen Sie die Ruhe!
Der Winter ist in Island Nebensaison, und das bedeutet, dass Sie die Ruhe voll und ganz genießen können! Es sind nur wenige andere Touristen unterwegs, und Sie können die Schönheit der Natur und das Gefühl, ganz allein auf der Welt zu sein, in vollen Zügen genießen.

Sicher unterwegs
Nur ± 44 % des offiziellen Straßennetzes Islands sind asphaltiert, sodass viele Routen über Schotter- und unbefestigte Straßen führen. Das macht jede Fahrt zu einem Abenteuer und Island zu einem der einzigartigsten Länder, die man mit dem Auto erkunden kann.
Die meisten Regionen sind mit einem normalen Personenwagen gut erreichbar, aber wer weiter ins Landesinnere vordringen möchte, muss sich mit den sogenannten F-Straßen oder Hochlandstraßen auseinandersetzen. Diese Bergstraßen sind rauer und nur mit einem Geländewagen befahrbar, unter anderem aufgrund des Reliefs, loser Steine und Flussüberquerungen. Außerdem sind sie saisonabhängig und in der Regel nur von Ende Juni bis September geöffnet.
Eine gute Vorbereitung und eine durchdachte Routenplanung sind daher unerlässlich. Zusammen mit unserem lokalen Partner Holdur Car Rental sorgen wir dafür, dass Sie mit dem richtigen Fahrzeug und den richtigen Versicherungen sorgenfrei unterwegs sind und Sie sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren können: Island zu erleben.
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